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Artikel: Küchenmesser raus aus der Schublade – warum sie ans Licht gehören

Küchenmesser raus aus der Schublade – warum sie ans Licht gehören

Ein gutes Küchenmesser ist ein Werkzeug, das man fast täglich benutzt. Trotzdem landen viele Messer lose zwischen Besteck, Scheren und anderen Küchenutensilien in einer Schublade.

Das ist weder die beste Lösung für das Messer noch unbedingt die praktischste Art zu arbeiten.

Messerhersteller empfehlen grundsätzlich, gute Küchenmesser geschützt aufzubewahren – etwa in einem Messerblock, an einer Messerleiste oder in einem speziellen Schubladeneinsatz. Der gemeinsame Nenner ist einfach: Die Klinge sollte nicht lose liegen und gegen andere Gegenstände stoßen.

Die Schublade ist hart zur Schneide

Liegen Messer lose in einer Küchenschublade, können sich die Klingen bei jedem Öffnen und Schließen bewegen und gegen andere Messer oder Küchenutensilien schlagen.

Victorinox rät ausdrücklich davon ab, lose Messer in einer Schublade aufzubewahren, weil ungeschützte Klingen aneinander reiben, an Schärfe verlieren und Schäden an der Schneide davontragen können. Stattdessen empfiehlt der Hersteller einen Messerblock, einen Schubladenhalter oder eine Messerleiste an der Wand.
Quelle: Victorinox – Knife Care Tips

Gerade bei dünn geschliffenen Küchenmessern ist es deshalb sinnvoll, jeder Klinge ihren eigenen, geschützten Platz zu geben.

Ein passender Schubladeneinsatz löst natürlich das Problem des Kontakts zwischen den Klingen. Aber die Messer bleiben trotzdem versteckt.

Sichtbare Messer sind auch leichter zu benutzen

Es gibt noch einen zweiten, praktischeren Vorteil, die Messer aus der Schublade zu holen: den Überblick.

An einer Messerleiste sieht man sofort den Unterschied zwischen Kochmesser, Santoku, Officemesser, Brotmesser und Slicer – und greift zum richtigen Messer, ohne erst eine Schublade zu öffnen und zu suchen.

ZWILLING hebt magnetische Messeraufbewahrung ebenfalls als Möglichkeit hervor, Messer geordnet, geschützt und griffbereit zu halten.
Quelle: ZWILLING – magnetische Messeraufbewahrung für die Wand

Das klingt nach einem kleinen Unterschied. In einer Küche, in der dieselben Werkzeuge viele Male am Tag benutzt werden, zählt er.

Die Messerleiste schafft Platz auf der Arbeitsfläche

Ein klassischer Messerblock braucht Platz auf der Arbeitsplatte. Eine an der Wand montierte Messerleiste nutzt stattdessen eine Fläche, die sonst kaum genutzt wird.

Die Messer verschwinden von der Arbeitsfläche, ohne in einer Schublade zu verschwinden. Das ergibt einen einfachen Arbeitsplatz: Schneidebrett auf der Platte, Messer an der Wand und kein Messerblock, der beim Reinigen der Arbeitsplatte im Weg steht.

Bei Rune-Jakobsen Design gibt es schmale, breite, lederbezogene und extra starke Messerleisten aus Massivholz.

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Die Messer werden Teil der Küche

Es gibt auch eine ästhetische Dimension.

Ein gutes Kochmesser ist nicht nur ein Stück Stahl mit Griff. Viele japanische und europäische Messer sind das Ergebnis anspruchsvoller Schmiedekunst, Schleiftechnik und Materialauswahl – und manche sind schlicht schöne Objekte.

Warum sollte man sie verstecken?

An einer Messerleiste werden die Messer zu einem sichtbaren Teil der Küche. Holzarten, Griffe, Klingenformen und verschiedene Stahloberflächen dürfen zur Geltung kommen, statt zwischen Besteck und Küchenutensilien verborgen zu liegen.

Messerleiste oder Messerblock?

Beide Lösungen holen die Messer aus der Schublade, funktionieren aber unterschiedlich.

Eine Messerleiste an der Wand ist naheliegend, wenn man Arbeitsfläche freihalten, alle Messer sichtbar haben und sie direkt am Arbeitsbereich platzieren möchte.

Ein magnetischer Messerblock braucht Platz auf der Arbeitsplatte, verlangt dafür aber keine Wandmontage und lässt sich bei Bedarf umstellen.

ZWILLING beschreibt magnetische Messerblöcke als Kombination aus sicherer Aufbewahrung, Schutz, Ordnung und leichtem Zugriff.
Quelle: ZWILLING – magnetischer Messerblock

Die Messerblöcke von Rune-Jakobsen Design sind magnetisch, sodass die Messer frei an den Seiten des Blocks haften, statt in klassischen Schlitzen zu verschwinden. Das gibt sofortigen Überblick über die Messer und macht sie leicht greifbar.

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Die beste Aufbewahrung schützt das Messer – und macht es leicht nutzbar

Es gibt nicht nur eine richtige Art, Küchenmesser aufzubewahren.

Ein guter Schubladeneinsatz kann eine sichere Lösung sein. Ein Messerblock kann die richtige Wahl sein, wenn nichts an der Wand montiert werden soll. Und eine Messerleiste ist besonders wirkungsvoll, wenn die Messer sichtbar, gut erreichbar und zugleich möglichst platzsparend untergebracht sein sollen.

Entscheidend ist, dass gute Messer nicht lose zwischen dem übrigen Inhalt der Küchenschublade liegen.

Wer in ordentliche Küchenmesser investiert hat, sollte ihnen auch einen ordentlichen Platz geben.

Raus aus der Schublade. Ans Licht. Und griffbereit.


Quellen und weiterführende Lektüre


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