Welche Messer brauchen Sie wirklich? Ein praktisches Set
Mit Aufgaben beginnen, nicht mit Zahlen
Die meisten Haushalte brauchen keinen großen Messerblock. Schauen Sie, was Sie wöchentlich schneiden. Ein gutes Grundset besteht oft aus einem vielseitigen Hauptmesser, einem kleinen Officemesser und einem Brotmesser. Spezialklingen folgen erst, wenn eine bestimmte Aufgabe regelmäßig vorkommt.
Ein Hauptmesser wählen: Kochmesser, Gyuto oder Santoku
Europäisches Kochmesser und japanisches Gyuto besitzen spitze, relativ lange Klingen für Fleisch, Fisch und Gemüse; Profil, Stärke und Balance unterscheiden sich. Ein Santoku ist häufig kürzer, höher und weniger spitz. Entscheiden Sie nach Hand, Schnittbewegung und Platz – alle drei sind selten nötig.
Das Officemesser erledigt Kleinarbeit
Ein 8–10 cm langes Office- oder Schälmesser lässt sich beim Putzen, für kleine Früchte, Knoblauch und Arbeiten in der Hand gut führen. Ein 12–15 cm Allzweckmesser kann die Lücke schließen, ist aber kein Muss. Kaufen Sie es nur, wenn der Sprung zwischen Haupt- und Officemesser stört.
Das Brotmesser hat eine eigene Aufgabe
Eine lange Wellenschneide durchtrennt knusprige Kruste und weiche Krume, ohne das Brot zu drücken. Sie hilft auch bei großen Kuchen und manchen dickschaligen Früchten. Weil sie eine Aufgabe sicher löst, die eine glatte Schneide schlechter bewältigt, ist das Brotmesser oft das dritte Basisteil.
Wann sind Nakiri und Spezialmesser sinnvoll?
Ein Nakiri besitzt eine hohe, fast rechteckige Klinge für kontrollierte gerade Gemüseschnitte. Deba, Yanagiba, Ausbein- und Filetiermesser beantworten ebenfalls konkrete Aufgaben und verlangen teils besondere Technik. Erweitern Sie erst, wenn Sie das zu lösende Problem benennen können. So vermeiden Sie Doppelungen und ungenutzte Messer.
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